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Elektrosmog

 

Beim Elektrosmog beschäftigt man sich mit den elektrischen Störungen, die von technischen Anlagen und Geräten verursacht werden. Dabei wird zwischen dem niederfrequenten Bereich 0 –30 kHz und dem hochfrequenten Bereich 30 kHz – 300 kHz unterschieden. Der niederfrequente Bereich zeichnet sich dadurch aus, das die elektrische Spannung immer an ein elektrisch leitendes Medium gebunden ist und die elektrischen und magnetischen Felder sich abwechselnd getrennt voneinander entwickeln. Ein elektrisches Feld entsteht immer dann, wenn in einem elektrisch leitenden Gegenstand eine elektrische Spannung anliegt (Strom in der Steckdose). Das magnetische Feld entsteht immer erst dann, wenn eine elektrische Leistung tatsächlich verbraucht wird (ein Gerät arbeitet oder das Licht brennt).                   

 

Im hochfrequenten Bereich sind dagegen die elektrischen und magnetischen Aspekte immer miteinander verbunden. Die elektrischen Wellen können sich außerdem auch noch von dem Sender lösen und frei durch den Raum als Funkwellen große Distanzen überwinden. Im hochfrequenten Bereich sind Störungen immer abhängig von einem zur Zeit aktiven Sender von dem die Strahlung sich ausbreitet. Die Stärke dieser Felder ist Abhängig von der Leistungsstärke des Senders und baut sich mit dem Abstand zum Sender schnell ab. Im Alltag sind deshalb besonders die aktiv sendenden Sender der Basisstationen von schnurlosen Telefonen und die immer zahlreicher werdenden Sendemasten der Mobilfunkbetreiber im Wohnumfeld problematisch.